Migration findet Stadt I

Niklas Perzi und Ekrem Arslan gemeinsam mit Thomas Pulle vom Stadtmuseum St.Pölten und Thomas Lösch wom Stadtarchiv St. Pölten werden uns dabei begleiten.

  • Wann16.09.2019 von 17:00 bis 19:00 (Europe/Vienna / UTC200)
  • WoSt. Pölten
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St. Pölten war und ist Migrationsstadt. Viele kennen die Geschichte der als Gastrabeiter/Gastarbeiterinnen gekommen Menschen in den 1970er Jahren. Wussten Sie auch, dass es um die Wende vom 19 und 20. Jahrhundert eine große Zuwanderbewegung aus Böhmen du Mähren in die Stadt gab? Industrialisierung und Zuwanderung machten aus der Kleinstadt zwischen 1890 und 1910 eine pulsierende industrielle Metropole mittlerer Größe. Die herbeigerufenen Arbeiterinnen und Arbeiter stammten vor allem aus Böhmen und Mähren, siedelten sich hier an, gründeten Vereine und eine Sprachschule. Der Arbeitskräftbedarf der großen Industrietanker stand auch am Beginn der zweiten großen Zuwanderung in den 1960er und 1970er Jahren, diesmal aus Tunesien und der Türkei. Eine große Anzahl siedelte sich so wie die Tschechinnen und Tschechen Jahrzehnte davor rund um den Glanzstoff-Komplex, einem ihrer größen Arbeitgeber, an.

Im Rahmen eines Vorprojekts zur Bewerbung als europäische Kulturhauptstadt hat das Zentrum für Migrationsforschung (ZMF)in Kooperation mit dem Büro St. Pölten 2024 und vielen anderen Partnern verschüttete Migrationsgeschichten „ausgegraben“. 

Begeben Sie sich mit uns im Rahmen von etwa einstündigen Stadtspaziergängen auf die Spuren von Bekannten und Unbekanntem,  hören Sie von Experten/Expertinnen und Zeitzeigen/Zeitzeuginnen Spannendes über die Geschichte der Menschen und Orte von Migration in den vergangenen  hundert Jahren!

 Niklas Perzi und Ekrem Arslan gemeinsam mit Thomas Pulle vom Stadtmuseum St.Pölten und Thomas Lösch wom Stadtarchiv St. Pölten  werden uns dabei begleiten.